Gastbeitrag Archive - Keine Lust, deine Zeit mit organisatorischen Dingen zu verschwenden? https://kreativ.management/blog/category/gastbeitrag/ Kreativ.Management Wed, 25 Apr 2018 05:33:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 https://kreativ.management/wp-content/uploads/2020/10/cropped-Kreativ.Management-icon-farbe-hintergrund-1000x1000-32x32.jpg Gastbeitrag Archive - Keine Lust, deine Zeit mit organisatorischen Dingen zu verschwenden? https://kreativ.management/blog/category/gastbeitrag/ 32 32 3 Tipps zur Kundenbindung https://kreativ.management/blog/3-tipps-zur-kundenbindung/ https://kreativ.management/blog/3-tipps-zur-kundenbindung/#respond Tue, 24 Apr 2018 07:49:48 +0000 https://hochzeit.management/?p=15628 3 Tipps, wie du die Kundenbindung mit deinem Paaren verbessern und vor allem länger halten kannst.

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Gastartikel: Wassili hat bereits über 500 Hochzeiten fotografiert und kennt sich extrem gut aus. Seit kurzem gibt er auch sein Wissen in täglichen Livestreams auf Instagram, in seiner Premium Academy und auf Facebook weiter. Heute gibt er dir 3 tolle Tipps, wie du die Kundenbindung vor und auch nach dem Auftrag extrem cool verbessern kannst. Diese Tipps kannst du rasch und einfach umsetzen. Viel Spaß damit.

Wassili Jungblut
Wassili Jungblut

Wassili Jungblut ist seit 2006 Hochzeitsfotograf und hat bereits über 500 Hochzeiten fotografiert. Bei über 500 Hochzeiten hat er natürlich schon alles erlebt und gibt nun sein gesamtes Wissen gerne weiter.

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5 Tipps, die deine Webseite verbessern https://kreativ.management/blog/5-tipps-fuer-deine-webseite/ https://kreativ.management/blog/5-tipps-fuer-deine-webseite/#comments Mon, 23 Apr 2018 05:01:55 +0000 https://hochzeit.management/?p=15613 DJ Mike Hoffmann gibt nicht nur an den Turntables sondern auch im Marketing immer 100%. Heute gibt es von ihm 5 Tipps für deine Webseite, wie du sie verbessern kannst und worauf du eventuell noch achten solltest.

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Gastartikel: DJ Mike Hoffmann gibt nicht nur an den Turntables sein bestes sondern auch in Sachen Marketing gibt er immer 100%. Vor allem gibt er immer alles an seine Community weiter und das macht er total super. Heute gibt es von ihm 5 Tipps für deine Webseite, wie du sie verbessern kannst und worauf du eventuell noch achten solltest. Viel Spaß damit.

1: Onepager vs. Menüseiten

Mittlerweile ist es relativ modern geworden Webseiten zu bauen, die nur aus einer einzigen Seite bestehen und man von oben nach unten einmal komplett durch scrollen kann. Man nennt sie „OnePager“. Dieser Trend ist durch die Benutzung unsere Smartphones entstanden. Da ein Großteil unserer Besucher heutzutage von Smartphones die Webseite besuchen, ist hier das schnelle Scrollen mittlerweile Alltag geworden. Also bauen viele ihre Webseite genau auf diesen Stil auf. Facebook macht es vor mit seiner Chronik. Einfach nur scrollen bis zum Ende.

Doch möchte man seine Seite ja in der Welt da draussen bekannt machen, wie z.b. auch in Google. Vor allem auch in Google!
Dies funktioniert größtenteils über das Keywording auf der Webseite. Das heißt man baut seine Seite (wird auch oft Landingpage genannt) auf ein bestimmtes Keyword auf, wie z.b. den Ort oder die Dienstleitung. Z.b. „Fotograf für Landschaften“, „Fotograf für Hochzeiten“, „DJ für Hochzeit “ oder „DJ für Geburtstag“ . Und diese Seite optimiert man dann für genau dieses Keyword, damit diese dann in Google auch genau zu diesem Begriff gefunden wird. In dieser Seite soll es ja genau um das Thema gehen.

Hast du jedoch nur eine Webseite die nur aus einer einzigen, scrollbaren Seite besteht, also einen „OnePager“, dann hast du auch nur eine einzige Seite, die in Google überhaupt auftauchen oder gefunden werden kann.
Und soll diese jetzt lieber für „Fotograf für Landschaften“ oder für „Forograf für Hochzeiten“ in Google auftauchen? Du kannst dort nur sehr schwer für beides gleichzeitig dort in der Suche stehen.
Daher baut man lieber einzelne Seiten (Landingpages) oder Menüpunkte mit Unterseiten in die Webseite ein. Und auf jeder dieser Seiten widmet man sich einem Thema. Kein „Eine Seite, auf der alles über einen steht“, sondern „eine Seite für den Fotografenservice für Landschaften.“ „Eine Seite für den Service für Hochzeiten.“, „usw“

Denn jede dieser Seiten kann dann auf die jeweilige Spezifizierung optimiert werden und über die Google Suche dann natürlich auch gefunden werden. Zudem musst du ja auch deine Referenzen, dein Portfolio oder deine Testimonials zeigen. Das alles auf nur einer einzigen Seite positionert, wird schwer für Google anzuzeigen sein, wenn jemand gezielt nach deinem Portfolio sucht.

Hast du mehrere dieser Unterseiten, kannst du auch zu jeder einzelnen dieser Seiten gefunden werden. Das heißt auch du bist gleich mit mehreren Seiten in der Google Suche positioniert als nur mit einer einzigen zu keinen speziellen Thema. Die Chance wächst damit, dass ein Kunde über dich und deine Seite stolpert.

2: Handlungsaufforderung auf jeder Unterseite / Weiterleitungen

Auf jeder einzelnen Seite, die du angelegt hast, wird auch auf dem Handy durchgescrollt. Ist man dann unten angekommen, müsste man manuell (heute geht das auch mit einem automatischen HochScroll Pfeil) wieder nach oben scrollen und den nächsten Menüpunkt erst aufrufen. Sehr umständlich, wenn man das dann auf jeder Seite tun müsste.

Daher mein Tipp:
Baue auf jeder Unterseite am Ende eine Art „Hier geht’s Weiter“ Button ein. Entweder eine Pfeil oder auch ein Link in einem Text, der deinen Besucher am Ende der Seite zu der nächst gewollten (oder in Zusammenhang stehenden) Seite weiter leitet.
Diese Pfeile kann man benennen mit z.b. „Das sagen anderen über mich“ oder „Soviel kostet mein Service“ (Siehe Punkt 3: Menüstruktur)
Oft wollen Besucher, nach Besuch der Unterseite mit deiner Serviceleistung, wissen was die Leistung denn nun kostet. Hier empfiehlt sich dann z.b. eine Weiterleitung zur Preis-Seite. Oder wenn man deine Referenzen gesehen hat, dass du als nächstes deine Kundenmeinung/Gästebuch Seite zeigst, Usw

Wichtig ist, dass der Besucher nach spätestens 1-2 Weiterleitung immer auf deine Kontaktseite geleitet wird (Siehe Punkt 4: Das Ziel deiner Webseite)

3: Die Menüstruktur

Ist eines der wichtigsten Punkte der Webseite. Gut strukturiert, nicht überladen und logisch von vorne nach hinten angeordnet, wird sie der zentrale Punkt deiner Webseite sein.
Wenn du mal in die Sichtweise deiner Kunden wechselst und dich fragst: Welche Dinge will ich, wenn ich mich über einen Dienstleister informiere, als erstes wissen?

Und genau diese Punkte müssen als Hauptpunkte in deinem Menü ganz oben stehen. Nicht in einem Untermenü oder Dropdown erst kompliziert zu finden sein, sondern direkt oben mit dabei.

Hier mal 5 Punkte, die ich hier für sehr wichtig halte und die mich bei Dienstleistern immer als Erstes interessieren:

  1. Welche Dienstleitung bietet er an? Macht er überhaupt das was ich suche? (Seine Arbeit zeigen)
  2. Wer ist der Dienstleister? Wie sieht er aus? Was hat er bisher gemacht? (Biographie & Referenzen)
  3. Was kostet seine Arbeit, seine Dienstleistung, sein Service? (Preise)
  4. Was sagen andere über ihn, die ihn schon gebucht haben? (Kundenmeinungen, Testimonials)
  5. Wie kann ich ihn anfragen oder buchen? (Kontaktseite)

 

Gibt es zudem noch weitere wichtige Punkte die deine Arbeit besser darstellen und die relevant für den Kunden sind, dann gehören sie hier auch oben mit dazu. Bei mir als DJ ist dies z.b. noch die Musik, die ich spiele. Ein Rocker will sicher keinen HipHop DJ buchen.

4: Das Ziel deiner Webseite

Es gibt Webseiten, die wollen informieren, anderen wollen Produkte verkaufen. Wir als Dienstleister dagegen wollen, dass man uns anfragt und im besten Fall auch bucht.

Daher hat unsere Webseite nur ein einziges Ziel: „Kundenanfragen generieren“ – am besten über das Kontaktformular. (Siehe Punkt 5: Das Kontaktformular)
Doch müssen all unsere Unterseiten darauf ausgelegt sein, dass sie letztendlich auf die Kontakseite weißen oder auch per Link hinführen. So dass dein Besucher, egal welche Infos er braucht (wie du aussiehst, was du kostest, wie deine Arbeit aussieht, usw), er nach Erhalt aller benötigten Infos immer auf deine Kontaktseite findet.

Denn hier machst du das Ding fest. Hier erreichst du das Ziel deiner Webseite.
Stelle daher deine Menü & Weiterleitungsstruktur immer darauf aus, dass der Besucher letztendlich auf deiner Kontaktseite landet. Nicht das er erst über 5 andere Unterseiten geleitet wird, sondern maximal durch 1-2 und dann muss er auf deiner Kontaktseite sein.

5: Das Kontaktformular

Wie wir grade gesehen haben hat die Webseite nur ein einziges Ziel: Der Kunde soll dich anfragen für deinen Service oder deine Dienstleistung!
Mach es ihm daher so einfach wie möglich!

Ein Kontaktformular mit 25 Feldern, die er erst ausfüllen muss, nur weil du jede Info davon brauchst um ein Angebot erstellen zu können, ist nicht hilfreich, sondern schreckt eher ab. Da braucht dein Besucher ja allein über 10min für das Ausfüllen und im schlimmsten Fall kommt noch eine Fehlermeldung, wenn er auf Absenden klickt.
Dann ist er schneller bei einem Mitbewerber als dir lieb ist.

Mach es daher so einfach wie möglich:
3-5 Felder – nicht mehr.
Ziel ist es eine Kontaktmöglichkeit deines Besuchers zu bekommen.
Da reicht am Anfang:
• Name
• Email
• Telefon
• An welchem Service hat er genau Interesse
• Um welches Datum handelt es sich (Bei Dienstleistungen)

Hast du diese Info, dann hast du eine Kontaktmöglichkeit zu deinem Besucher, der durch die Anfrage zu einem potenziellen Kunden wurde, der Interesse an dir und deinem Service hat. Alle wichtigen und noch relevanten Dinge, die du noch von ihm brauchst kannst du jetzt abfragen wenn du ihn anrufst oder ihm eine Mail schickst.

Zusatztipp:

Zudem ist es hilfreich ihm mehr Kontaktmöglichkeiten als nur ein einziges Formular zu geben.
Schreibe deine Email-Adresse und (wenn du willst) auch deine Telefonnummer auf die Kontaktseite, so hat dein Kunde die freie Wahl, wie er dich kontaktieren möchte.

Warum es so wichtig ist?
Es gibt Menschen, die sind audiophil veranlagt, die vermeiden es lange Texte zu schreiben, sondern rufen lieber an. Das ist kurz und knackig und oft menschlicher als nur ein Emailkontakt.
Dann gibt es andere, die hassen es zu telefonieren, da man ja unvorbereitet mit einer kritischen Frage konfrontiert werden könnte – die Menschen schreiben lieber eine Email.
Lass deinem Kunden daher eine freie Wahl , denn wir sind alle von unserem Wesen komplett unterschiedlich.
Wären wir alle gleich, dann würden wir wohl alle Helene Fischer Musik hören und Til Schweiger Filme gucken – und wollen wir das wirklich?

 

Vielen Dank fürs Lesen, ich hoffe dir können einige dieser Punkte für deine Webseite weiterhelfen.
Falls du Fragen hast oder einen Rat benötigst, kannst du mir gerne per Email schreiben an: djmikehoffmann@gmx.de oder du schaust mal auf meiner Web- oder Facebookseite vorbei unter www.djmikehoffmann.de & www.facebook.com/djmikehoffmann

Musikalische Grüße
DJ Mike

Mike Hoffmann ist seit 2004 professioneller DJ und spielt auf Hochzeiten, Partys und Events die richtige Musik. Doch er ist nicht nur professioneller DJ sondern auch Trainer & Coach für DJs deutschlandweit unterwegs. In seinen Workshops der Hochzeits-DJ Akademie zeigt er mit seinen Kollegen wie andere DJs besser & professioneller werden.

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Wie eine Software das Leben von Sandra änderte https://kreativ.management/blog/wie-eine-software-das-leben-von-sandra-aenderte/ https://kreativ.management/blog/wie-eine-software-das-leben-von-sandra-aenderte/#comments Mon, 09 Apr 2018 05:00:36 +0000 https://hochzeit.management/?p=15564 "Hätte ich früher gewusst, um wieviel einfacher es mein Leben machen würde, dann hätte ich eher in so eine Software zur Arbeitserleichterung investiert.". In diesem Blogbeitrag schildert Sandra ihre ersten Erfahrungen mit Softwaren, die ihr viel Arbeit abnahmen.

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Wie viel würde er denn für die Softwarenutzung verlangen?
„Naja so 20-30 € wahrscheinlich schon.“
Was monatlich???

Ich saß gerade mit einer sehr lieben Freundin von mir in der Sauna. Ich erzählte ihr über Andreas Schwarzlmüller sein Projekt – über die Software für Hochzeitsfotografen und andere Hochzeitsdienstleister. Ich war ein bisschen verwundert über ihre Reaktion, dass sie das für viel hielt. Das Gespräch brachte mich noch eine Weile zum Nachdenken. Was sind denn schon 25 € im Monat wenn es dir (Denk)arbeit und Stress abnimmt, fragte ich mich.

Doch dann erinnerte ich mich zurück an die Anfänge meiner Selbstständigkeit.
JEDER Euro tat weh. Sehr weh. Schließlich war es mein Traum von der Selbstständigkeit als Fotografin leben zu können und so sparte ich wo es nur ging, um mir mein Leben leisten zu können. Ich hatte am Anfang ja noch mehr Zeit als Geld und so konnte ich mich um alles gut selber kümmern. Doch irgendwann kommt die Zeit wo der Arbeitsaufwand, der Papierkram und die Kundenbetreuung erheblich zunimmt. Wo es wirklich anfing VIEL Arbeit zu werden und mir meine Zeit nahm. Und weniger Zeit für Fotoshootings übrigblieb.

Eines Tages besuchte ich einen Fotokurs. Dort wurde ein Programm vorgestellt, mit dem man den Kunden die Bilder über eine Online Galerie aussuchen lassen konnte. Alles automatisiert, auf jedes Fotografen-Preiskonzept passend programmiert. Eine Fotokollegin sagte zu mir, ach probiere es mal aus. Du kannst es ja kostenlos testen und wir helfen dir auch alles einzurichten. Puh, ich hatte echt Sorgen darüber alles zu automatisieren, Verantwortung aus der Hand zu geben, nicht alles kontrollieren zu können. Und dann auch noch € 3 pro Kundenauftrag oder pauschal ab € 18,- im Monat für eine Software!! Über € 200,- im Jahr. Und dann dachte ich an die Situation wie ich bis dahin meine Kunden die Bilder hab auswählen lassen:

Klar hätte ich die Kunden direkt zu einem weiteren Treffen einladen können, doch ich bevorzugte immer schon den digitalen Weg. Also erstellte ich einen Kontaktabzug wo alle Bilder mit Wasserzeichen oben waren. Diesen habe ich dann per Email mit einer Preisliste an Kunden versendet. Ich glaube, dass ich sogar Staffelpreise angeboten habe. Jedenfalls war es wirklich kompliziert für mich und für meine Kunden, dass sie wussten, was sie zu zahlen hatten. Und da geht dann natürlich so ein Ping-Pong Chat los. „Wie viel kosten XY Bilder? Und zwei weniger? Was wenn wir mehr Bilder nehmen? Was so viel? Kann man da noch was machen? Etc...“ – ganz klar, ich war ja ihre direkte Ansprechperson.

Also beschloss ich die Software zur Bildauswahl auszuprobieren. Und es nahm mir tatsächlich seeeeehr viel Arbeit ab. Die Kunden wussten durch das Warenkorbsystem, was es ihnen denn nun kosten würde und bezahlten den Preis dann auch. Der stand halt einfach da, wenn es zu viel war, entfernten sie wieder Bilder vom Warenkorb. All das kam auf € 3,- pro Kunde und auf pauschal € 18,- im Monat – egal ob ich nun Kunden hatte oder nicht. Hätte ich früher gewusst, um wieviel einfacher es mein Leben machen würde, dann hätte ich eher in so eine Software zur Arbeitserleichterung investiert.

[blockquote text=“Hätte ich früher gewusst, um wieviel einfacher es mein Leben machen würde, dann hätte ich eher in so eine Software zur Arbeitserleichterung investiert.“ show_quote_icon=“yes“ quote_icon_color=“#fcd6a4″]

Ich suchte also nach weiteren Softwaren die mein Leben als Fotografin erleichtern würden und meinen Kunden eine noch bessere Betreuung bieten könnten.

Schnell erkannte ich wie viel Angst ich hatte, wenn es um die Hochzeitstermine meiner Kunden ging. An Samstagen im Sommer wo ich für keine Hochzeit gebucht war, hatte ich immer ein bisschen ein komisches Bauchgefühl „Hoffentlich habe ich heute keine Hochzeit irgendwo übersehen!“. Oder eine Doppelbuchung oder was weiß ich was noch alles Schlimmes passieren kann.

So suchte ich nach einer Software, die mir bei den Terminen, bei der Übersicht und bei der Organisation half. Für große Unternehmen gibt es ja schon einige Softwaren am Markt. Aber die waren mir alle zu groß, zu technisch, zu kompliziert und zu teuer. Ich wollte etwas Maßgeschneidertes. Der deutsche Markt war noch nicht soweit. Und wo sieht man nach, wenn es bei uns etwas noch nicht gibt? Wer ist da der Vorreiter? Amerika, na klar! Und schnell wurde ich mit einer englischsprachigen Software fündig.
Ich traue mich den Namen hier jetzt gar nicht zu nennen, weil ich weiß, dass dann wieder ein paar liebe Kollegen gleich aufschreien würden – Ja wo sitzen die denn? Und sind die Datenschutzkonform? Und so weiter… Wer also gerne wissen möchte, welche Software ich benutzt habe, der kann Andreas gerne eine Email schreiben!

Nun in wie fern hat mir die Software geholfen?
Zuerst hat es sehr lange gedauert um alles einzurichten, so dass es meinen Bedürfnissen und meiner CI gerecht wurde. Ich brauchte eine gute Woche dafür. Aber ab dann hat mir das Programm wirklich viel Arbeit abgenommen. Sie hat die ganzen Emailkontakte für mich automatisch gesammelt und ich konnte meine Kundenanfragen dort sortieren und ablegen. Sehen wem ich schon geantwortet habe und wem nicht. Ich habe mir dort tolle Emailvorlagen angelegt und konnte mit nur wenigen Klicks jeden Kunden ausführlich und trotzdem persönlich antworten.

Leider stellte ich eines Tages fest, dass die Emails die ich von der Software aus versendet habe, nicht angekommen sind – und das ging scheinbar ein ganzes Monat so! Es lag daran, dass ich meinen Webhoster wechselte und im Programm vergessen habe die Daten zu ändern. Leider bekam ich nie eine Fehlermeldung oder Warnung, dass meine Emails nicht ankommen, beziehungsweise überhaupt versendet werden können. Das war sehr bitter… Trotzdem habe ich die Software weiter genutzt, denn es gab ja keine bessere Alternative.

Ich habe um die € 35,- pro Monat dafür gezahlt. Obwohl ich eigentlich immer nur um die 25% von der Software genutzt habe – der eine Teil war mir auf Englisch zu kompliziert und leider gab es auch kaum Tutorials dazu. Der andere Teil war für Deutschland & Österreich nicht konform – also zum Beispiel die Softwarefunktion für Rechnungen konnte ich nicht anwenden, und teilweise waren auch die Buttons unveränderlich auf Englisch, was keinen seriösen Eindruck erweckte. Aber was solls, mir reichten die 25% die mir mein Selbstständigen-Dasein vereinfachten.

[blockquote text=“Mittlerweile gebe ich irgendwas zwischen € 100 – 200 für verschiedenste Büro Software aus“ show_quote_icon=“yes“ quote_icon_color=“#fcd6a4″]

Ich wurde regelrecht süchtig nach guten Softwarelösungen für mich als Fotografin. Terminplaner Software, Buchhaltungs Software, einem Rechnung Schreiben Programm,
Office Software & Kundenmanagement Software.

Mein einziger Wunsch für Softwares? Das Andreas es schafft früher oder später eine Mastersoftware zu generieren, wo ich möglichst viele Funktionen an einem Ort habe inklusive Rechnungs-Schreiben-Funktion. Einfach eine geniale Software für Fotografen und andere Hochzeitsdiensleister / Handwerker.

Mittlerweile gebe ich irgendwas zwischen € 100 – 200 für verschiedenste Büro Software aus.
Viel? Das ist immer relativ. Ich finde als richtiger Unternehmer sollte einem das nicht wehtun. Wenn man lernt größer zu denken, kommt alles in anderen Größen zurück. Gut, dass muss jeder selber wissen, wenn es jetzt jemand nur so ein bisschen nebenbei machen möchte, dann zahlt sich sowas vermutlich nicht aus. Oder vielleicht gerade dann, weil man es absetzen kann?

Ich erinnere mich gerne an ein Gespräch mit meinen Eltern (Steuerberater) zurück, wo es um Steuergrenzen ging. „Wie viel darf ich verdienen, so dass ich noch keine Umsatzsteuer zahlen muss?“ Die Antwort war damals irgendwas mit € 36.000,-. „ABER, nimm die Zahl nicht zu ernst! Die meisten Selbstständigen krebsen dann darunter herum, weil sie sich selbst ihre Grenzen damit setzten! Sei froh wenn du Steuern zahlen darfst und sie nicht zurück bekommst! Setzt dir nicht selber deine Grenze!“.

Um noch einmal auf die Sauna-Situation am Anfang zurück zu kommen? € 20-30 pro Monat? – JA. Ja, für mehr Zeit, weniger Sorgen, bessere Organisation und Kundenbetreuung.

Warum schreibe ich diesen Blogbeitrag überhaupt? Werde ich gesponsert dafür? Nein ich möchte einfach mehr Bewusstsein für Office Softwaren machen. Mir haben sie mein Leben erleichtert, die Investitionen waren es für mich Wert.

Bei Investitionen kommt es doch immer darauf an, was es einem zurückgibt – an Zeit, Energie und Geld. Unsere Ressourcen sind einfach begrenzt und ich verwende meine Energie lieber darauf, mein Bestes bei Kundenshootings zu geben, denn da liegt meine absolute Stärke und Leidenschaft.

In diesem Sinne – setzt dir nicht selbst deine Grenzen und verwende deine Energie darauf wo du am Besten bist!

Der Beitrag Wie eine Software das Leben von Sandra änderte erschien zuerst auf Keine Lust, deine Zeit mit organisatorischen Dingen zu verschwenden?.

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